PHYSIKUSSE


eine Talentförderung der

Gesamtschule Hennef Meiersheide

seedukatives Konzept

seedukatives Förder-und Forderkonzept

Philosophie

Profil und Curriculum

ausgezeichnet mit dem Georg-Kerschensteiner-Preis

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Arte della Physica

seedukatives Konzept Philosophie Profil und Curriculum

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

„Für das Projekt „Physikusse“, das seit 2001 im Rahmen der Talentförderung naturwissenschaftsbegeisterte Schüler der 5. bis 13. Klasse versammelt, die in ihrer Freizeit fächerübergreifend physikalische Fragestellungen bearbeiten und für die attraktive Darstellung in der Öffentlichkeit aufbereiten. Ausgehend vom Schulunterricht lösen die Teilnehmer dabei nicht nur komplexe theoretische und experimentelle fachliche Aufgaben, sondern reflektieren zusammen mit ihren Betreuern ihre eigenen Lernfortschritte und ihr Sozialverhalten; so werden sie auch angeleitet, ihre schulische und berufliche Zukunft in den Blick zu nehmen.“

Kerschensteiner Arte della Physica

1. Platz beim Wettbewerb Freestyle-physics

Die Physikusse konstruierten mit viel Herzblut eine raffinierte Aschenputtelmaschine für den Wettbewerb freestyle-physics in Duisburg. Ziel der Aufgabe war es, eine Maschine zu entwerfen und zu bauen, die ein Gemisch von verschiedenen Objekten trennen oder sortieren kann.


Die Aschenputtelmaschine der Physikusse kann Kugeln, Quader und Steine nach Form und Größe sortieren. Falsche Farben von Kugeln werden von einem Sensor erkannt und mit einem Schläger auf sehr lustige Art und Weise herausgekickt. Plastikschnipsel und Aluplättchen mit Hilfe von Unterschieden beim Luftwiderstand sortiert. Mit physikalischem Knoff-Hoff wird Eisenpulver aus einer Flüssigkeit gefischt (Ferromagnetismus). Chemisch entfernt die Maschine durch Elektrolyse Ionen (Kuperionen) aus einer Lösung. Mittels Destillation wird ein Ethanol-Wasser-Gemisch bezüglich der Siedetemperatur separiert. Die unterschiedliche Dichte hilft Öl von Wasser zu trennen. Über die Löslichkeit werden Steine von Salzen (Kupersulfat) und durch Adsorption der Farbstoff von der Fanta getrennt. In letzter Minute haben die Physikusse noch eine Idee. Kurz vor Bewertung durch eine fachkundige Jury aus Professoren und Universitätsmitarbeitern haben sie noch eine Möglichkeit gefunden, eingefettet von nicht eingefetteten Kugeln zu trennen.


Da das Hauptbewertungskriterium die Anzahl der Unterscheidungsmerkmale ist, konnten sich die Physikusse mit 11 Trennverfahren deutlich vom Rest der Konkurrenz abheben und gewannen souverän den 1. Preis.


Lindauer Nobelpreisträgergespräche

Vormittags geniale Vorträge und Agora-Talks von und mit Wolfgang Ketterle, Claude Cohen-Tannoudji und Martinus Veltman. Mittagessen mit Theodor Wolfgang Hänsch und Klaus von Klitzing. Nachmittags mit Arthur McDonald albern und mit David Gross und Donna Strickland Fotos machen. Wem diese Namen nichts sagen: das sind alles Physiker und Nobelpreisträger. Quasi die Stars der Szene. Das Who is Who der Physik. Und mittendrin Nina und Ingo Wentz. Das ist fast wie im Märchen. Und das Märchen begann so:


Die Deutsche Physikalische Gesellschaft durfte in diesem Jahr Lehrer für die Veranstaltung „teaching spirit“ im Rahmen der Lindauer Nobelpreisträgertagung nominieren. Nina und Ingo Wentz wurden erfolgreich vorgeschlagen und durften Anfang Juli für einige Tage nach Lindau reisen. Dort kommen jedes Jahr im Sommer Nobelpreisträger, rund 600 ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt und ein paar handverlesene Lehrer zusammen. Diesen fachübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Disziplinen zu erleben, ist einfach großartig. Es waren ja nicht nur Physiknobelpreisträger anwesend. Auch Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman, Nobelpreisträger für Chemie Johann Deisenhofer, der Physiker Dan Shechtman, der aber den Nobelpreis für Chemie erhielt und viele andere waren zahlreich angereist.


Die wirklich tolle Truppe der Lehrerkollegen hatte neben viel Spaß an Gesprächen und Ausflügen die Gelegenheit zu einem gut vorbereiteten Workshop, an dem ganz physikerlike wild gespielt werden durfte. Wir wurden  von der Tagungsorganisation grandios umsorgt und werden neben dem fachlichen Input auch die lauschigen Abende im Biergarten, das gemeinsame Picknick mit 1000 Wissenschaftlern auf der Insel Mainau und vieles mehr ein Leben lang nicht vergessen.