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Talentförderung der Gesamtschule Hennef

Physikusse

Projektwochenenden haben die Physikusse schon mehrfach gemacht, denn Spiel und Spaß von früh bis sehr spät finden wir immer super. In der Jugendherberge in Bad Honnef möchten wir dieses Mal an unserem aktuellen Projekt „Arte della Physica“ intensiv arbeiten.

Jeder Tag beginnt, wie bei uns üblich, mit gruppendynamischen Spielchen, welche Schüler wie Lehrer belustigen, aber auch in die Verzweiflung treiben.
Alltägliche Dinge fallen auf einmal sehr, sehr schwer, wenn einem die Sprache oder das Sehen genommen werden. Wir sind immer wieder erstaunt, wie Kommunikation funktionieren kann.

Ziel des aktuellen Teils des Projektes „Arte della Physica“ sind minimalistische Bilder, die wesentliche Aspekte eines physikalischen Zusammenhangs darstellen.

Projektwochenende Arte della Physica

Ein paar Probeaufnahmen haben wir bereits in der Schule gemacht. So wissen wir ungefähr, was wir an Material brauchen und wie wir alles drapieren, damit schöne Fotos raus kommen.

Der unschlagbare Vorteil eines Projektwochenendes ist, dass das ständige Auf- und Abbauen entfällt. Wir haben in der Jugendherberge das „Theater“ gemietet. Neben einer kleinen Bühne und Sondermobiliar ist dieser Raum auch komplett verdunkelbar.

Abgesehen von endlosen Bahnen schwarzer Stoff ist insbesondere das technische Equipment sehenswert: mehrere Hi-Tech-Kameras (Video und Foto!), verschiedene Beleuchtungen von Lightpanel über Stroboskop bis Baustrahler, mehrere Laptops, etc. pp. Lustige Details, wie zum Beispiel Knicklichter, sind uns durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten während der zwei Tage ans Herz gewachsen.

Nachdem einmal das Equipment  in Position ist können wir uns voll auf die Fotos konzentrieren. Zwei Kameramänner arbeiten parallel  während sich die Physikusse auf der Bühne räkeln.
Nebenprodukt von „Arte della Physica“ sind Mimikstudien bei denen jeder Physikuss mal so richtig zeigen kann, was er mit seiner Gesichtsmuskulatur anstellen kann. Das kommt uns jetzt zugute, denn wir können sehr gezielt Typen für Fotos einsetzen.

Mimik, Technik, Gruppendynamik – wir haben alles so gut im Griff, dass es zwei Tage lang wirklich nur darum geht, gute Fotos zu machen. Ergebnis des Projektwochenendes – und das muss man sich wirklich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen – sind fast 3000 Fotos! Zugegeben sind die meisten verwackelt, zu dunkel, zu undeutlich, zu sonst was. Das ist normal! Viele sind aber auch gut geworden und ein paar sind absolut spitzenmässig. Zum Teil sind wir selbst überrascht von den Ergebnissen.

Wir freuen uns schon auf die weitere Arbeit am Projekt „Arte della Physica“. Zu sehen sind die Bilder unter anderem am Tag der Offenen Tür in der Gesamtschule.